Am 21. Juni 2026 um 15:05 Uhr ereignete sich in 1110 Wien ein Vorfall an einer Tankstelle, bei dem der Betreiber durch Messerstiche verletzt wurde. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass es zu einem Konflikt zwischen dem Betreiber und mehreren Personen kam, die in der Nähe der Tankstelle Pfandflaschen sammelten und zuvor ein Hausverbot erhalten hatten. Im Verlauf der Auseinandersetzung zog ein 22-jähriger Mann aus Syrien ein Messer und stach mehrfach auf den Betreiber ein, bevor er flüchtete.
Trotz umgehend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Tatverdächtige zunächst nicht gefasst werden. Am Tatort wurde jedoch eine abgetrennte Fingerkuppe sichergestellt, die vermutlich von ihm stammte. Das Opfer wurde daraufhin durch den Rettungsdienst in den Schockraum eines Krankenhauses gebracht.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass sich in einem Krankenhaus eine männliche Person mit einer abgetrennten Fingerkuppe in Behandlung befand. Diese Person gab an, im 11. Bezirk ausgeraubt worden zu sein. Daraufhin machten sich Polizeikräfte sowie Mitarbeiter des Landeskriminalamts auf den Weg zu diesem Krankenhaus. In der Folge konnte der Mann als Tatverdächtiger identifiziert und festgenommen werden. Die Erhebungen wurden vom Landeskriminalamt, Außenstelle Süd, übernommen, und die Vernehmungen des Tatverdächtigen und des Opfers sind im Laufe des heutigen Tages vorgesehen.
