Am 19. Juni 2026 um 16:15 Uhr kam es in Wien-Birgittenau zu einem Vorfall, bei dem zwei ehemalige Nachbarn in eine körperliche Auseinandersetzung verwickelt wurden. Bei diesem Vorfall erlitten beide Männer Stich- und Schnittverletzungen.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen soll ein 41-jähriger syrischer Staatsangehöriger seinen 34-jährigen Kontrahenten vor einem Gastgarten angegriffen haben. Der 34-Jährige hielt dabei seine zweieinhalbjährige Tochter am Arm. Bei dem Angriff wurde er mit einem Gegenstand am Kopf getroffen, was dazu führte, dass beide zu Boden stürzten. Eine Zeugin sorgte dafür, dass das Mädchen in Sicherheit gebracht wurde, während der Angegriffene seinem flüchtenden Angreifer nachlief.
Im Bereich der Leithastraße kam es zu einer weiteren Auseinandersetzung, bei der offenbar Messer eingesetzt wurden. Der 41-Jährige erlitt mehrere Stichverletzungen und wurde von der Berufsrettung Wien notärztlich versorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Der 34-Jährige, der zwischenzeitlich zu dem Lokal zurückgekehrt war, vor dem der Streit begonnen hatte, erhielt ebenfalls medizinische Versorgung.
Dem Einsatzpersonal der Polizei berichtete der 34-Jährige, dass sein ehemaliger Nachbar ihm Vorwürfe aus der Vergangenheit gemacht und ihn dann attackiert habe. Zudem gab er an, dass der gleiche Mann einige Stunden zuvor seine Ehefrau beim Joggen mit einem Küchenmesser bedroht habe.
Beide Männer wurden vorläufig festgenommen, und das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Zentrum/Ost, hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
