Am 30. April 2026, um 23:30 Uhr, begegnete einer Zivilstreife der Bundespolizei Garmisch-Partenkirchen auf der Strecke zwischen Gerold und Kaltenbrunn ein Pkw, der mit stark überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Die Beamten und weitere Polizeistreifen nahmen die Verfolgung auf, doch der Pkw setzte seine Flucht mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Mittenwald und weiter zum Zirler Berg fort.
In der ersten Rechtskurve am Beginn des Gefälles des Zirler Berges kam der Pkw nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Böschung und wurde zurück auf die Straße geschleudert, wo er mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte. Bei dem Zusammenstoß erlitten die zwei Insassen des entgegenkommenden Pkws, ein 30-jähriger und ein 34-jähriger Österreicher, sowie eine 32-jährige rumänische Mitfahrerin im flüchtenden Fahrzeug leichte Verletzungen. Sie wurden mit einem Rettungsfahrzeug ins Krankenhaus Hall eingeliefert. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Der 66-jährige deutsche Fahrer des flüchtenden Fahrzeugs und sein 60-jähriger Beifahrer blieben unverletzt. Ein durchgeführter Alkotest sowie ein Drogentest bei dem Fahrzeuglenker, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, verliefen negativ. Der Fahrer wird auf freiem Fuß an die Staatsanwaltschaft Innsbruck sowie die Bezirkshauptmannschaft Innsbruck angezeigt.
Zusätzlich bedrohte der Beifahrer des flüchtenden Fahrzeugs die Beamten der Bundespolizei vor Ort. Auch er wird auf freiem Fuß an die Staatsanwaltschaft Innsbruck und die Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt. Die Seefelder Straße musste zwischen 23:40 Uhr und etwa 02:00 Uhr komplett gesperrt werden. Im Einsatz waren die Feuerwehr Zirl, die Rettung sowie die deutsche und österreichische Bundespolizei.
