Kletterunfall mit Todesfolge in Längenfeld: 22-Jähriger stürzt ab

Am 2. Mai 2026, gegen 16:40 Uhr, unternahmen ein 21-jähriger und ein 22-jähriger Österreicher im Klettergarten „Elefantenwandl“ in Längenfeld eine Zwei-Seillängentour. Die erste Seillänge, deren Name nicht bekannt ist, diente wahrscheinlich als Zustieg zur anspruchsvolleren zweiten Seillänge mit dem Titel „Kein Licht, kein Schatten“, die die Schwierigkeitsstufe 9a aufweist. Vom ersten Standplatz aus kletterten die beiden Athleten abwechselnd an ihrer gewählten Route.

Nachdem sie das Projekt „Kein Licht, kein Schatten“ geübt hatten, wurde der 21-Jährige von seinem Partner passiv vom Standplatz abgelassen. Plötzlich stürzte der 22-Jährige aus bislang ungeklärten Gründen bis zum Fuß der Kletterwand, wo er mit schweren Verletzungen liegenblieb. Großen Wert legte der 21-Jährige daraufhin darauf, unverzüglich einen Notruf abzusetzen. Leider konnte die Crew des Notarzthubschraubers „Alpin 2“ nach einer erfolglosen Reanimation nur noch den Tod des Verunfallten feststellen.

Der Verstorbene wurde anschließend vom Polizeihubschrauber „Libelle“ geborgen und ins Tal geflogen. Laut Anordnung der Staatsanwaltschaft wird eine Obduktion durchgeführt. Nach Abschluss der Ermittlungen werden die entsprechenden Berichte an die Staatsanwaltschaft Innsbruck und die Bezirkshauptmannschaft Imst weitergeleitet.

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