Am 2. Mai 2026, gegen 16:30 Uhr, lenkte ein 19-Jähriger seinen Pkw mit einem angekoppelten Anhänger, auf dem drei Motorräder transportiert wurden, von Friesach in Richtung St. Veit. In Micheldorf kam es zum unglücklichen Vorfall, als sich die Kupplung der abnehmbaren Anhängevorrichtung löste. Der Anhänger trennte sich daraufhin vom Fahrzeug und geriet ins Schleudern, wodurch er quer über die Fahrbahn driftete und im Bereich der Gegenfahrbahn mit der Leitschiene kollidierte.
Zur selben Zeit fuhr ein 49-Jähriger mit einem Kleintransporter in entgegengesetzter Richtung. Durch ein schnelles Ausweichmanöver konnte er eine Kollision vermeiden. Aufgrund des Vorfalls und der anschließenden Bergungsarbeiten, die durch die Freiwilligen Feuerwehren Friesach und Micheldorf unterstützt wurden, war die Friesacher Bundesstraße vorübergehend gesperrt, um ausgelaufene Flüssigkeiten zu binden. An dem Anhänger sowie an den transportierten Motorrädern entstand erheblicher Sachschaden. Es wurden keine Personen verletzt. Der 19-Jährige sieht sich nun dem Verdacht der Gefährdung der körperlichen Sicherheit gegenüber, und die Staatsanwaltschaft wurde darüber informiert.
