Am 23. Juli 2026, um 17:45 Uhr, führte die Fremden- und Grenzpolizeiliche Abteilung der Landespolizeidirektion Niederösterreich auf dem Verkehrskontrollplatz Bruck an der Leitha an der Ostautobahn eine gezielte Kontrolle durch. An dieser Schwerpunktaktion waren neben der Fremden- und Grenzpolizeilichen Einheit PUMA auch die Landesverkehrsabteilung Niederösterreich, das Zollamt sowie das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl beteiligt.
Im Rahmen der Kontrollen wurde ein rumänischer Kastenwagen überprüft. Im Laderaum befanden sich acht etwa fünf Wochen alte Hundewelpen in einer ungesicherten Transportbox. Diese Tiere waren mehr als sieben Stunden und über 540 Kilometer ohne Wasser, Futter oder angemessene Klimatisierung transportiert worden. Der rumänische Fahrer gab zunächst widersprüchliche Informationen zu den Herkunfts- und Transportbedingungen der Welpen an.
Laut den Erkenntnissen der Kontrolle hatte er die Welpen an einer Tankstelle in Ungarn, nahe der rumänischen Grenze, übernommen. Für den Transport lagen weder die erforderlichen Papiere, EU-Heimtierausweise noch die notwendigen Zulassungen vor; es wurden lediglich leere Impfzertifikate mitgeführt.
Die Kontrolle der Einsatzkräfte verhinderte das Leiden der Tiere; sie erhielten umgehend Wasser. Auf Anordnung der Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha wurden die Welpen einem Tierschutzverein zur weiteren Pflege übergeben.
Gegen den Fahrzeuglenker sowie das Transportunternehmen wurden mehrere Anzeigen nach dem Tiertransportgesetz erstattet. Zudem wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro erhoben.
