In Graz fand eine private Gedenkfeier für die Angehörigen der Opfer einer tragischen Tat statt. Die Veranstaltung wurde bewusst nicht öffentlich abgehalten, um den Familien der Betroffenen Raum für ihr stilles Gedenken zu geben.
Die Feier, die durch musikalische Darbietungen und Moderationen begleitet wurde, bot den Angehörigen die Möglichkeit, ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Anwesend waren die Direktorin des BORG Dreierschützengasse, Liane Strohmaier, der Obmann des Elternvereins, Mirza Candic, sowie die Bürgermeisterin von Graz, Elke Kahr. Auch Landeshauptmann Mario Kunasek, Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom und weitere Mitglieder der Grazer Stadtregierung nahmen an der Gedenkfeier teil. Schüler:innen des BORG Dreierschützengasse sowie ihre Eltern und weitere Angehörige der Opfer waren ebenfalls anwesend.
Neben den Reden der Festredner gab es am Gedenkort bei der Schule auch Wortspenden von Vertretern der Religionsgemeinschaften. Im Gedenken an die verstorbenen Personen wurden Blumen, Kerzen und ein Blumengesteck der Stadt Graz niedergelegt.
Laut Angaben der Stadt Graz diente der Jahrestag als Gelegenheit, um innezuhalten und denjenigen zu gedenken, die durch die Tat ihr Leben verloren haben. Die Stadtverwaltung betont damit die Wichtigkeit von Solidarität in schweren Zeiten.
Diese Gedenkveranstaltung spiegelt das Bestreben wider, den betroffenen Familien eine unterstützende Umgebung zu bieten und den Opfern Respekt zu zollen.
