Am 21. Mai 2026 fand in der Stadthalle Graz die öffentliche Generalprobe für das Militärmusikfestival 2026 statt. Dieses Festival greift auf eine 18-jährige Tradition zurück und bietet im Rahmen von zwei Tagen eine Plattform für militärische und zivile Musikkünstler. Die Veranstaltung umfasst auch eine Sammlung für die ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“.
Am ersten Tag waren 3.500 Plätze in der Stadthalle ausverkauft. Aufgrund der hohen Nachfrage wird heute ein „Public Viewing“ im Freien angeboten, wo zusätzlich 2.000 Personen teilnehmen können.
Im Rahmen der Veranstaltung waren zahlreiche Ehrengäste anwesend, darunter der steirische Militärkommandant Brigadier Heinz Zöllner und der Präsident des Österreichischen Blasmusikverbandes Erich Riegler. Auch prominente Musiker wie Willi Gabalier und Ewald Pfleger waren vor Ort.
Das Festival bietet eine breite Palette an Darbietungen, darunter Auftritte von sieben österreichischen Militärmusiken, der steirischen Trachtenmusikkapelle Ottendorf an der Rittschein, sowie von 300 Schülern aus Grazer Schulen und 30 Tanzpaaren der Tanzschule Gabalier. Zudem treten die Bands „Alle Achtung“ und die Schick Sisters auf. Eine Mischung aus Marschmusik, All-Time-Hits und modernen Blasmusik-Arrangements wird präsentiert.
Parallel zum Festival fand heute ein spezieller Schultag mit dem Titel „Military Tattoo for School“ statt. Rund 700 Schüler aus Graz und Umgebung nahmen daran teil. Sie erfuhren Einblicke in die Proben und musizierten gemeinsam mit den eingeladenen Künstlern. Ein „Meet & Greet“ ermöglichte den Schülern, Autogramme zu sammeln und die Künstler persönlich kennenzulernen.
Das Festival hat zum Ziel, die kulturelle Bedeutung der Blasmusik hervorzuheben und die Gemeinschaft zu fördern. Schülerinnen und Schüler sollen durch aktive Teilnahme an der Veranstaltung motiviert werden, sich mit Musik auseinanderzusetzen.
Insgesamt setzt das Event auf ein starker Austausch zwischen den Generationen und bietet einen Rahmen, in dem Musik eine verbindende Rolle spielt. Es soll nicht nur der kulturellen Vielfalt Rechnung getragen werden, sondern auch lokale Tourismus- und Wirtschaftseffekte fördern.
