Am 11. Mai 2026 um 11:30 Uhr wurden Beamte der Polizeiinspektion Am Hauptbahnhof in 1100 Wien auf einen Vorfall in einem Zug nach Bratislava aufmerksam. Eine 27-jährige kroatische Staatsangehörige wurde festgenommen, nachdem sie beim versuchten schweren Diebstahl auf frischer Tat ertappt worden war.
Eine Zeugin beobachtete, wie die Frau eine hochpreisige Handtasche im Gesamtwert von etwa 64.000 Euro aus der Tragetasche einer 52-jährigen amerikanischen Touristin entwendete, während diese ihr übriges Gepäck im Zugabteil verstaute. Der Ehemann der Geschädigten konnte die mutmaßliche Täterin anhalten, als sie versuchte zu fliehen, und hielt sie bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Bei der Durchsuchung der Verdächtigen fanden die Beamten einen mutmaßlich gestohlenen Reisepass eines weiteren amerikanischen Touristen, der einem 55-Jährigen im Zug zugeordnet werden konnte.
Die 27-Jährige bestritt in einer ersten Vernehmung die Tatvorwürfe, wurde jedoch wegen des Verdachts auf versuchten schweren Diebstahl und versuchte Urkundenunterdrückung angezeigt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde sie in eine Justizanstalt überstellt.
