Vorfallbeschreibung:
Im Zeitraum vom 09. Mai bis 10. Mai 2026, insbesondere am 09. Mai gegen 16:00 Uhr, wurde eine Polizeistreife auf die Donauinsel im 22. Bezirk von Wien, speziell im Bereich Wehr 1, beordert. Auslöser waren Meldungen über etwa 30 E-Scooter-Lenker, die rücksichtslos fuhren. Bei Eintreffen der Polizei konnten die Beamten rund 40 bis 50 Jugendliche, teilweise verhüllt, auf E-Scootern beobachten. Einige der Personen flüchteten, jedoch wurden insgesamt sechs Personen angehalten. Die Jugendlichen gaben an, dass die gemeinsame Fahrt in Richtung Lobau über soziale Medien organisiert worden war.
Im Rahmen der Amtshandlung wurden zahlreiche Anzeigen erstattet, darunter mehrere gemäß dem Kraftfahrgesetz wegen fehlender Zulassung sowie drei nach der Straßenverkehrsordnung. Diese beinhalteten unter anderem Verstöße wie Entziehung der Anhaltung, Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer und mangelhafte Ausstattung eines E-Scooters. Zudem wurden mehrere Identitätsfeststellungen durchgeführt.
Aufgrund des Vorfalls erließ das Stadtpolizeikommando Donaustadt am 10. Mai 2026 einen Streifenauftrag für den Bereich Donauinsel. In diesem Zusammenhang kam es zu weiteren Amtshandlungen im Zusammenhang mit E-Scootern, darunter zwei Verkehrsunfälle. Bei einem Zusammenstoß zwischen einem E-Scooter und einem Pkw wurde ein E-Scooter-Lenker mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Darüber hinaus wurden mehrere Anzeigen im Verkehrsbereich erfasst und ein Organmandat ausgestellt.
Die Wiener Polizei kündigte an, dass rücksichtsloses Fahren mit E-Scootern sowie Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung konsequent verfolgt werden.
