Am 29. April 2026 um 16:00 Uhr, im Bezirk St. Veit an der Glan, befand sich eine 57-jährige Frau beim Surfen im Internet. Während ihres Aufenthalts auf einer Webseite klickte sie versehentlich auf eine Werbeanzeige, die sie umgehend schloss. Daraufhin öffnete sich ein weiteres Fenster, das den gesamten Bildschirm einnahm, und ihr wurde mitgeteilt, dass ihr Computer gesperrt sei und sie eine angegebene Hotline kontaktieren müsse.
Die 57-Jährige wählte die Hotline, wo ein vermeintlicher Mitarbeiter einer Softwarefirma ihr mitteilte, dass sie ein Programm herunterladen müsse, um einen angeblichen Virus zu entfernen. Dies führte sie aus. Zudem forderte der Mitarbeiter sie auf, sich in ihr Online-Banking einzuloggen und eine Push-TAN freizugeben, um Zugriffe zu blockieren.
Am Abend bemerkte die Frau, dass von ihrem Konto mehrere Abbuchungen vorgenommen worden waren, was zu einem finanziellen Schaden im mittleren vierstelligen Bereich führte. Der Vorfall wird aktuell weiter untersucht.
