Das erhöhte Verkehrsaufkommen rund um das Pfingstwochenende führte zu einem intensiven Einsatz der niederösterreichischen Exekutive. Zwischen Freitag und Pfingstmontag fanden verstärkt Überwachungsmaßnahmen statt, insbesondere zur Einhaltung der Tempolimits und zur Kontrolle der Fahrtüchtigkeit.
In dieser Zeit wurden in Niederösterreich insgesamt 118 Verkehrsunfälle mit Personenschaden registriert, bei denen 137 Personen verletzt wurden. Tragischerweise erlitten drei Verkehrsteilnehmer so schwere Verletzungen, dass ihnen vor Ort nicht mehr geholfen werden konnte.
Insgesamt wurden 11.276 Fahrzeuglenkerinnen und -lenker wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit beanstandet. Zudem waren 76 Personen alkoholisiert am Steuer, während in 16 Fällen eine Beeinträchtigung durch Suchtgift festgestellt wurde. Während des Pfingstwochenendes wurden in Niederösterreich 60 Führerscheine vorläufig abgenommen und ein Fahrzeug wurde beschlagnahmt.
Landespolizeidirektor Franz Popp betonte, dass jedes Todesopfer und jeder Verletzte auf den Straßen zu viel sei. Die hohe Zahl an Geschwindigkeitsübertretungen sowie Fahrten unter Alkohol- und Suchtgifteinfluss verdeutliche die Notwendigkeit konsequenter Überwachung. Die Landespolizeidirektion Niederösterreich plant, auch in den kommenden Sommermonaten verstärkt Kontrollen durchzuführen, um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen und Hauptunfallursachen wie überhöhte Geschwindigkeit und Ablenkung zu bekämpfen.
