Im Zeitraum von 2024 bis 2025 kam es in Wien zu insgesamt 24 Wohnraumeinbrüchen, bei denen ein Gesamtschaden von etwa 300.000 Euro entstand. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Zentrum/Ost, Gruppe Lang, konnten auffällige Muster im Vorgehen der bisher unbekannten Täter feststellen. Diese verschafften sich Zugang zu den Wohnungen, indem sie über Balkontüren eindrangen und Seile verwendet hatten, um die Fassaden zu erklimmen.
Durch gezielte Ermittlungen gelang es den Beamten, die Bezugsquellen der verwendeten Seile und des Einbruchswerkzeugs zu ermitteln. Ein DNA-Treffer führte schließlich zur Identifizierung eines georgischen Staatsangehörigen, der als Tatverdächtiger in Betracht kam. Der 42-Jährige wurde im Oktober 2025 in Armenien festgenommen und nach seiner Auslieferung am 12. Februar 2026 am Flughafen Wien von Mitarbeitern des Landeskriminalamtes aufgrund einer bestehenden Festnahmeanordnung in Gewahrsam genommen.
Zusätzlich konnte ein mutmaßlicher Mittäter identifiziert werden; jedoch wurden angesichts der aktuellen Beweislage keine weiteren Maßnahmen gegen diese Person ergriffen. Der 42-jährige Haupttatverdächtige wurde rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt.
