Liezen | Schladming – Am Freitagvormittag, dem 24. Juli 2026, kam es zu einem tragischen Zwischenfall, als eine 38-jährige Paragleiterin aus Deutschland kurz nach ihrem Start im Bereich der Mittelstation der Planai abstürzte. Die Frau erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Um circa 10:00 Uhr startete die 38-Jährige mit ihrem Paragleiter. Nach bisherigen Ermittlungen und Aussagen von Zeugen klappte der Gleitschirm unmittelbar nach dem Start während einer Rechtskurve auf einer Seite ein. In der Folge verlor die Pilotin die Kontrolle und stürzte aus einer Höhe von etwa 15 bis 20 Metern zu Boden.
Sofortige Reanimationsmaßnahmen wurden von Ersthelfern, darunter auch einem zufällig anwesenden Arzt, eingeleitet. Parallel dazu wurden die Alpinpolizei sowie Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und der Rettungshubschrauber alarmiert. Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte konnte die Notärztin des Hubschraubers nur noch den Tod der 38-Jährigen feststellen. Der Leichnam wurde von der Bergrettung Schladming geborgen und von der Staatsanwaltschaft Leoben freigegeben. Ein Kriseninterventionsteam war ebenfalls im Einsatz.
