Am 7. Juli 2026 führten Behörden der Landesverkehrsabteilung Vorarlberg in der Zeit von 09:00 bis 16:00 Uhr Schwerverkehrskontrollen auf der A14 beim ehemaligen Autobahnzollamt Hörbranz durch. Bei diesen Kontrollen wurden bei zwei ausländischen Sattelkraftfahrzeugen erhebliche Mängel festgestellt.
Ein in Litauen zugelassenes Fahrzeug wies acht von zwölf Reifen auf, die stark abgefahren oder beschädigt waren, was zur Untersagung der Weiterfahrt führte. Zudem wurden gravierende Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt: Der Fahrer hatte an einem Tag lediglich sechs von den vorgeschriebenen neun Stunden Ruhezeit eingehalten und die zulässige Tageslenkzeit von zehn Stunden um bis zu acht Stunden überschritten. Des Weiteren war die transportierte Ladung, bestehend aus Alurohren, nicht ausreichend gesichert. Nach der Einhebung einer vorläufigen Sicherheitsleistung von rund 5.500 Euro wurde das Fahrzeug in eine Werkstätte geleitet.
Auch bei einem in Griechenland zugelassenen Sattelkraftfahrzeug wurden erhebliche Mängel dokumentiert. Zwei Achsen des Sattelanhängers wiesen keine ausreichende Bremswirkung auf. Zudem wurden schwerwiegende Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten sowie das Fehlen einer gültigen europäischen Güterbeförderungslizenz festgestellt. Auch in diesem Fall wurde eine vorläufige Sicherheitsleistung von 5.500 Euro einbehalten, und das Fahrzeug wurde in eine Werkstätte gebracht.
Beide Fahrzeuge dürfen erst nach der Behebung sämtlicher festgestellter Mängel wieder am Straßenverkehr teilnehmen.
