Hartberg-Fürstenfeld | A2/Ilz. – In der Nacht vom 21. August 2026 geriet auf der Südautobahn (A2) ein Sattelzug, der mit Batterien geladen war, in Brand. Der 52-jährige Fahrer blieb dabei unverletzt. Nach einer vorübergehenden Totalsperre in Fahrtrichtung Wien konnte mittlerweile eine Fahrspur wieder freigegeben werden, doch die Bergungsarbeiten sind weiterhin im Gange.
Um etwa 00:30 Uhr fuhr der 52-jährige Fahrer aus der Slowakei mit seinem Sattelzug auf der A2 von Graz in Richtung Wien. In Höhe von Ilz (StrKm 139,500) fiel laut seiner Aussage plötzlich die Elektronik des Fahrzeugs aus. Kurze Zeit später bemerkte er Feuer im Bereich des Armaturenbretts auf der Beifahrerseite. Der Fahrer lenkte das Fahrzeug sofort auf den Pannenstreifen und versuchte, das Feuer mit zwei Feuerlöschern zu löschen. Dennoch stand der Sattelzug innerhalb weniger Minuten in Vollbrand.
Zahlreiche Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren führten intensive Löscharbeiten durch. Besonderes Augenmerk wurde auf die Ladung des Sattelanhängers gelegt, der mehrere Paletten Batterien transportierte. Die Feuerwehr löschte die Ladung und organisierte deren Umladung. Durch den Brand wurde auch der Tank des Fahrzeugs beschädigt, sodass rund 200 Liter Diesel austraten. Die Einsatzkräfte banden den Kraftstoff und pumpten ihn ab. Nach den bisherigen Erkenntnissen bestand keine Gefahr für die Umwelt, und Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten nicht ermittelt werden. Gegen 3:00 Uhr wurde schließlich „Brand aus“ gegeben.
Für die Dauer der Löscharbeiten musste die A2 in Fahrtrichtung Wien zunächst komplett gesperrt werden, wobei der Verkehr bei Sinabelkirchen von der Autobahn abgeleitet wurde. Um etwa 5:30 Uhr konnte die zweite Fahrspur wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die rechte Fahrspur bleibt aufgrund der laufenden Bergungs- und Aufräumarbeiten voraussichtlich bis 9:00 Uhr gesperrt, sodass weiterhin mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist. Neben Polizei und Feuerwehr waren auch das Rote Kreuz und die ASFINAG im Einsatz. Die Bergung des ausgebrannten Fahrzeuggespanns ist derzeit noch im Gange.
