Am 20. August 2026 unternahm ein deutsches Ehepaar im Alter von 65 und 66 Jahren eine Wanderung auf den 923 Meter hohen Kleinen Sonnstein. Nach der erfolgreichen Besteigung des beliebten Gipfels begann der Abstieg. Im Bereich des sogenannten „Eisgraben“ auf etwa 670 m Höhe rutschte die 65-Jährige gegen 14:35 Uhr auf einem nassen, rutschigen Felsen aus und fiel in den Graben. Sie blieb nach einem Sturz von etwa 20 Metern im Bachbett darunter verletzt liegen. Kurz vor dem Vorfall wurde das Ehepaar von zwei anderen Wanderern überholt, die als Augenzeugen des Unfalls fungierten und sofort Hilfe leisteten. Die Wanderer riefen zudem einen Notruf ab, was die Alarmierung der Bergrettung Traunkirchen, des Notarzthubschraubers Martin 3 und eines Alpinpolizisten zur Folge hatte. Nach einer kurzen Erkundung vor Ort entschied sich die Hubschraubercrew, eine Taubergung durchzuführen. Es ist anzumerken, dass die Rettung aufgrund der örtlichen Gegebenheiten in dem schmalen, von Bäumen bedeckten Graben herausfordernd war. Mit einem Taulängen von etwa 95 Metern gelang es der Crew schließlich, die Verletzte auszufliegen. Sie erlitt unbestimmte Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung ins Salzkammergut Klinikum Gmunden gebracht.
Beliebte Kategorien
