Graz-Umgebung | Kumberg – Ein 37-Jähriger steht im Verdacht, am Abend des 17. August 2026, seiner achtjährigen Tochter mit einem Messer schwere Verletzungen zugefügt zu haben. Der Mann wurde nach einem Suizidversuch festgenommen.
Um 22:45 Uhr wurden die Einsatzkräfte über den Notruf informiert, dass in einem Wohnhaus in Kumberg ein 37-Jähriger seine Tochter angreife. Bei dem Eintreffen mehrerer Polizeistreifen konnte der Mann im Badezimmer des Hauses mit Schnittverletzungen aufgefunden werden. Es wird angenommen, dass er zuvor seiner Tochter Schnitt- bzw. Stichverletzungen zugefügt hatte. Das Mädchen wurde noch vor Ort vom Notarzt versorgt und in das LKH Graz eingeliefert, wo sie kurz darauf an den schweren Verletzungen verstarb.
Der 37-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, um seine Verletzungen behandeln zu lassen. Anschließend wurde er festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum gebracht.
+++ UPDATE +++
Tatverdächtiger: Der 37-Jährige wurde am Vormittag des 19. August 2026 im Polizeianhaltezentrum Graz formell zur Tat einvernommen. Er gestand umfassend und erklärte, dass er aufgrund von Streitigkeiten mit seiner Partnerin Suizid begehen und seine Tochter „mitnehmen“ wollte.
Tathergang: Der Verdächtige soll sich in das Kinderzimmer begeben und seiner schlafenden Tochter mit einem Küchenmesser die tödlichen Verletzungen zugefügt haben. Anschließend versuchte er, im Badezimmer Suizid zu begehen. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde im Badezimmer sichergestellt und wird kriminaltechnisch untersucht.
Obduktion: Bei der gerichtlich angeordneten Obduktion am Nachmittag des 18. August 2026 wurde als Todesursache des Mädchens massiver Blutverlust infolge schwerer Verletzungen am Hals festgestellt. Die Ergebnisse der Obduktion stimmen mit den bisherigen Ermittlungsergebnissen überein.
Der Tatverdächtige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz in die Justizanstalt Jakomini überstellt. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
