Steiermark | In der Region kam es zu Vorfällen, bei denen Cyberkriminelle persönliche Daten von Opfern verschlüsselt und Lösegeld gefordert haben. Die Polizei rät dazu, besondere Vorsicht bei verdächtigen E-Mails, Links und Dateianhängen walten zu lassen.
In den letzten Tagen wurden der Polizei zwei Fälle aus der Südsteiermark gemeldet, bei denen Weinbaubetriebe betroffen waren. Die Angriffe erfolgen häufig über manipulierte E-Mails, gefälschte Links oder unsichere Downloads, die den Tätern Zugang zu den Computern oder mobilen Geräten der Opfer verschaffen. Umgehende Lösegeldforderungen sind die Folge, wobei in vielen Fällen trotz Zahlung keine Wiederherstellung der Daten erfolgt.
Die Polizei empfiehlt folgende Maßnahmen zur Prävention:
- Installation einer zuverlässigen Antivirensoftware und regelmäßige Aktualisierung.
- Vermeidung von Downloads aus unbekannten Quellen.
- Vorsicht beim Öffnen von E-Mail-Anhängen und beim Klicken auf verdächtige Links.
- Regelmäßige Updates für Betriebssysteme und Software.
- Regelmäßige Datensicherung auf externen Speichermedien.
- Verwendung einer Firewall zur Überwachung des Netzwerkverkehrs.
- Aufmerksamkeit gegenüber ungewöhnlichen Systemaktivitäten.
Im Falle des Verdachts, Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein, sollte das betroffene Gerät umgehend vom Internet getrennt und Anzeige bei der Polizei erstattet werden. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, insbesondere an ältere Personen und Unternehmen, über die Gefahren der Cyberkriminalität zu informieren und wachsam zu bleiben.
