Landesverkehrsabteilung Oberösterreich
Am 3. Mai 2026, gegen 2 Uhr, wurde eine Zivilstreife der Autobahnpolizei auf der A1 Westautobahn in Richtung Salzburg, im Bereich des Ebelsberger Berges, von einem PKW überholt, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Die Polizei nahm die Verfolgung auf, und das Fahrzeug setzte seine Fahrt auf die A7 Mühlkreisautobahn in Richtung Norden fort. Im Baustellenbereich, wo eine Geschwindigkeit von maximal 80 km/h erlaubt ist, wurde das Fahrzeug, nach Abzug der Toleranz, mit 173 km/h gemessen. Im anschließenden Bereich mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h wurde das Fahrzeug mit 187 km/h erfasst.
Am Beginn des Bindermichl-Tunnels wurde der Fahrer aufgefordert, anzuhalten. Stattdessen beschleunigte er stark und fuhr mit weit überhöhter Geschwindigkeit über die dortige Sperrlinie in Richtung Norden. Bei der Ausfahrt Wiener Straße täuschte der Fahrer an, auszufahren, wechselte jedoch kurz vor der Ausfahrt wieder über die Sperrlinie zurück. Anschließend verließ er die Autobahn an der Ausfahrt Voest in Richtung Umfahrung Ebelsberg, wo er erneut, nach Abzug der Toleranz, mit 136 km/h bei erlaubten 70 km/h gemessen wurde. Zudem missachtete er eine rote Ampel in der Lunzerstraße.
Der 37-jährige Fahrer aus dem Bezirk Linz-Land konnte schließlich von zwei Polizeistreifen angehalten werden. Als Grund für seine Flucht gab er an, dass ihm die Lenkberechtigung entzogen worden war. Das Fahrzeug wurde vorläufig beschlagnahmt.
