Am 14. Oktober 2026 um 13:15 Uhr in Wien-Meidling wurde ein 87-Jähriger telefonisch von einer bislang unbekannten weiblichen Person kontaktiert. Diese stellte sich als Mitarbeiterin der Betrugsabteilung eines Bankinstituts vor und informierte den Mann, dass versucht worden sei, mit einer gefälschten Identität Geld von seinem Konto abzuheben. Die Betrugsabteilung hatte diesen Vorfall jedoch rechtzeitig bemerkt und bereits die Polizei informiert.
Im Rahmen dieses Telefonats wurde das Opfer von der Anruferin aufgefordert, Bargeld in einer Tasche an einem bestimmten Ort auf der öffentlichen Straße als Lockmittel zu hinterlegen. Der 87-Jährige folgte dieser Aufforderung. Nachdem er sich von der Örtlichkeit entfernt hatte, wurde die hinterlegte Tasche von einer unbekannten Täterschaft mitgenommen. Der daraus resultierende Schaden für den Mann beläuft sich auf einen sechsstelligen Eurobetrag.
Die Ermittlungen zu diesem Vorfall werden vom Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Raub, übernommen.
Die Polizei warnt eindringlich:
– Es werden keine Wertgegenstände zur Verwahrung verlangt.
– Verdächtige Telefonate sollten beendet und die Nummer 133 gewählt werden.
– Personen werden niemals zur Übergabe von Bargeld durch die Polizei aufgefordert.
Für weitere Informationen und Präventionstipps steht die Kriminalprävention des Landeskriminalamtes Wien unter der Telefonnummer 0800-216-346 oder per E-Mail unter lpd-w-lka-ab-kriminalpraevention@polizei.gv.at zur Verfügung.
