In den ersten Wochen nach Schulbeginn legte die Tiroler Polizei besonderen Wert auf die Sicherheit am Schulweg. Diese Schwerpunktaktion hatte das Ziel, den Kindern auf ihrem Weg zur oder von der Schule sowie zum Kindergarten ein hohes Maß an Sicherheit zu bieten. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die neuen Bestimmungen für E-Scooter gelegt, wobei Prävention und Aufklärung im Vordergrund standen. In diesem Rahmen wurden bereits über 2.000 Schüler und Schülerinnen der 3. und 4. Klassen im Rahmen der Polizei/KSÖ Bezirkstour „Sicherheit am E-Scooter“ über wichtige Regeln zu E-Scootern sowie über Brems- und Lenkverhalten informiert.
Zusätzlich wurde das Geschwindigkeitsverhalten der Fahrzeuglenker im Nahbereich von Schulen und Kindergärten intensiv überwacht. Auch das richtige Verhalten an Schutzwegen und die korrekte Kindersicherung fanden Beachtung. Seit Beginn des Schuljahres mussten im Rahmen der Schulwegüberwachung etwa 5.500 Verkehrsdelikte geahndet werden, wobei über 90 % dieser Verstöße Geschwindigkeitsübertretungen betrafen. Die Mehrheit der Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker verhielt sich rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst.
Erfreulicherweise wurde seit Beginn des Schuljahres kein Kind auf dem Schulweg in Tirol durch einen Unfall verletzt, was den Erfolg gemeinsamer Anstrengungen im Bereich Verkehrssicherheit verdeutlicht.
Mit Blick auf die bevorstehende Herbstzeit, die durch frühe Dämmerung und schlechte Witterungsverhältnisse gekennzeichnet ist, ist eine gute Sichtbarkeit der Kinder für die Sicherheit im Straßenverkehr von besonderer Bedeutung. Eltern werden daher gebeten, darauf zu achten, dass ihre Kinder reflektierende Sicherheitswesten oder Reflektoren an ihrer Kleidung tragen. Im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion „SCHULSTARTPAKET 2026“, die vom Verein Sicheres Tirol und dem Verkehrssicherheitsfonds des Landes Tirol unterstützt wird, wurden auch in diesem Jahr Volksschulkinder durch die Polizei mit reflektierenden Sicherheitswesten und Reflektoren ausgestattet.
