Eine 64-jährige Frau aus Salzburg wurde Opfer eines Love-Scam-Betrugs. Im Jahr 2024 knüpfte sie eine Internetbekanntschaft mit einem angeblichen Major aus Syrien und hielt den Kontakt über zwei Jahre. In diesem Zeitraum überwies sie dem Mann ständig Gutscheinkarten. Der unbekannte Betrüger verwendete mehrere Identitäten und erfand verschiedene Geschichten, um weiterhin Geld zu erhalten. Insgesamt entstand ein Schaden von rund 100.000 Euro. Am 31. August erstattete die Frau Anzeige; die Ermittlungen zu diesem Fall sind im Gange.
Ebenfalls kam es zu einem Phishing-Betrug, bei dem ein 47-jähriger Mann aus dem Pinzgau betroffen war. Er erhielt eine SMS mit dem Hinweis, dass seine Finanz-Online-ID bald ablaufe. Nachdem er den angegebenen Link geöffnet hatte, gab er seine persönlichen und Bankdaten ein. Später erhielt er einen Anruf von einer unbekannten Frau, die sich als IT-Sicherheitsberaterin einer Bank ausgab und ihm Unstimmigkeiten mit seinem Konto mitteilte. In der Folge bestätigte das Opfer mehrere Signaturanfragen und gab eine Überweisung in Höhe von fast 35.000 Euro frei. Erst als der Mann misstrauisch wurde und bei seiner Bank nachfragte, erkannte er den Betrug. Auch in diesem Fall sind polizeiliche Ermittlungen eingeleitet worden.
