Im Januar 2023 erstattete eine 43-jährige Frau aus dem Pinzgau Anzeige wegen unberechtigter Bestellungen in Onlineshops, die ein unbekannter Täter unter Verwendung ihrer persönlichen Daten und Wohnadresse getätigt hatte. Im Verlauf der Ermittlungen wurde festgestellt, dass der zunächst unbekannte Täter über gehackte Konten in verschiedenen Onlineshops Bestellungen abwickelte und die Waren an Abholstationen in der Bundeshauptstadt umleitete, wo er sie anschließend abholte.
Durch weitere Ermittlungsmaßnahmen identifizierte das Landeskriminalamt Salzburg einen 21-jährigen Wiener als Tatverdächtigen. Es stellte sich heraus, dass der Verdächtige seit Dezember 2022 bis Januar 2023 gewerbsmäßig agierte und dabei Personendaten von mehreren Personen aus unterschiedlichen Bundesländern verwendete.
Im Rahmen einer Hausdurchsuchung an der mutmaßlichen Wohnadresse in Wien, an der auch Einsatzkräfte der WEGA beteiligt waren, konnte der tatsächliche Aufenthaltsort des Verdächtigen in Wien ermittelt werden. Der 21-Jährige zeigte sich jedoch nicht geständig in Bezug auf die Vorwürfe. Der durch die Taten entstandene finanzielle Schaden beläuft sich auf einen mittleren vierstelligen Eurobetrag. Der Verdächtige wird angezeigt.
