Am 31. August 2026, gegen 10:30 Uhr, ereignete sich auf der Inntalautobahn (A12), in Fahrtrichtung Westen/Bregenz, innerhalb des Roppener Tunnels im Baustellenbereich auf Höhe des Straßenkilometers 129,500, ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurde ein 24-jähriger Österreicher schwer verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen überholte der Fahrer eines PKWs zunächst einen Klein-LKW, indem er dafür über den Bordstein fuhr und diesen an der Beifahrerseite touchierte. Anschließend überholte er ein weiteres Fahrzeug ebenfalls auf der rechten Seite über den Bordstein. Unmittelbar nach diesem Manöver lenkte der 24-Jährige zurück auf die Fahrbahn, geriet dabei über die Mittelleitlinie und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Sattel-LKW, der von einem 37-jährigen litauischen Staatsangehörigen gesteuert wurde.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der PKW-Lenker in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Nachdem er von der Feuerwehr mithilfe einer Bergeschere aus dem Fahrzeug befreit wurde, wurde er mit einem Notarzthubschrauber in die Universitätsklinik Innsbruck transportiert. Der LKW-Fahrer erlitt einen Schock, blieb jedoch unverletzt. Die Beifahrerin des zuvor überholten Klein-LKW sowie die Lenkerin eines anderen PKWs erlitten Verletzungen unbestimmten Grades und wurden zur medizinischen Abklärung in das Krankenhaus Zams gebracht.
Aufgrund des Unfalls musste die A12 bis 12:30 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt werden, und es wurde eine Umleitung eingerichtet. Im Einsatz waren mehrere Einsatzkräfte und Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Imst und Silz, ein Notarzthubschrauber, Notfalleinsatzfahrzeuge, Zwei Rettungswagen, das Einsatzleitungfahrzeug der Rettung Imst sowie Einsatzkräfte der ASFINAG und ein Abschleppunternehmen. Außerdem waren vier Streifen der Autobahnpolizei Imst vor Ort.
