Am 19. Oktober 2026 um 12:55 Uhr wurde in einer Wohnung im 14. Bezirk von Wien ein 35-jähriger Mann mit Schussverletzungen im Unterleib aufgefunden. Nach ersten Aussagen des Opfers wurde er in der Wohnung von vier ihm unbekannten Personen beraubt. Als diese mit einer höheren Geldsumme aus der Wohnung flohen, nahmen er und eine weitere Person, die sich zur gleichen Zeit in der Wohnung aufhielt, die Verfolgung auf. Auf der Straße kam es schließlich zu einer körperlichen Auseinandersetzung, während der auf das Opfer geschossen wurde.
Das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Leib/Leben, Gruppe Lehner, hat daraufhin umfangreiche Ermittlungen aufgenommen. In deren Rahmen wurden mehrere Hausdurchsuchungen, die von der Staatsanwaltschaft Wien angeordnet wurden, in den Bezirken 5, 10, 12, 16 und 17 durchgeführt.
Durch intensive Fahndungsmaßnahmen konnten die Ermittler am Tag vor der heutigen Berichterstattung die Aufenthaltsorte von insgesamt vier Tatverdächtigen ermitteln und sie anschließend festnehmen. Die Festgenommenen sind ein 27-jähriger Syrer, ein 33-jähriger staatenloser Mann, sowie ein 39- und ein 46-jähriger Mann aus der Russischen Föderation, die allesamt im Suchtmittelhandel tätig sind.
Bei den Einvernahmen zeigten sich die Tatverdächtigen größtenteils geständig. Auch das Opfer, der 35-jährige Mann, wurde nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus verdächtigt, in den Suchtmittelhandel verwickelt zu sein, und ebenfalls festgenommen. Sowohl der 35-Jährige als auch die vier Tatverdächtigen werden in eine Justizanstalt verbracht.
