In der Zeit vom 11. August 2026, 16:00 Uhr, bis zum 12. August 2026, 04:00 Uhr, fand in Wien eine koordinierte fremdenpolizeiliche Schwerpunktaktion statt, an der die Stadtpolizeikommanden Döbling und Brigittenau sowie das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) beteiligt waren.
Im Rahmen dieser Aktion konnten folgende Ergebnisse festgestellt werden: Es wurden 120 Identitätsfeststellungen nach dem Fremdenpolizeigesetz durchgeführt, 12 Personen wurden fremdenrechtlich festgenommen, und es erfolgten 15 Anzeigen gemäß dem Fremdenpolizeigesetz sowie 8 Anzeigen nach dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz. Zudem gab es 22 sonstige verwaltungsrechtliche Anzeigen.
Zusätzlich wurden Kontrollen im Verkehrsbereich durchgeführt, bei denen neun Anzeigen erstellt wurden. Innerhalb dieser Kontrollen kam es zu 14 Identitätsfeststellungen nach dem Sicherheitspolizeigesetz sowie drei nach dem Verwaltungsstrafgesetz. Darüber hinaus fanden 18 Personsdurchsuchungen, zwei Durchsuchungen von Fahrzeugen oder Behältnissen und zwei Durchsuchungen von Räumen statt. Eine Anzeige wurde auch nach dem Suchtmittelgesetz erstattet, und es konnten Suchtmittel sichergestellt werden.
Ebenfalls im Zuge dieser Schwerpunktaktion gelang es den Beamten des Stadtpolizeikommandos Döbling, einen flüchtigen Tatverdächtigen eines Einbruchsdiebstahls im 18. Bezirk festzunehmen. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 24-jährigen ungarischen Staatsangehörigen, gegen den ein Aufenthaltsverbot im Bundesgebiet besteht.
Durch das engagierte Handeln der Beamten wurde ein weiterer bedeutender Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit geleistet.
