Am 24. Juni 2026 erstattete eine Mutter auf einer Polizeiinspektion in Wien eine Abgängigkeitsanzeige, da sie ihren 27-jährigen Sohn seit dem 22. Juni 2026 nicht mehr erreichen konnte. An diesem Datum hatte der junge Mann zusammen mit zwei Freunden einen Ausflug mit Stand-up-Paddle-Boards auf dem Marchfeldkanal geplant.
Im Bereich einer Wehranlage in Gerasdorf bei Wien wurden später zwei Stand-up-Paddle-Boards sowie persönliche Gegenstände der Vermissten entdeckt, darunter auch verschiedene Suchtmittel.
Am Abend des 24. Juni 2026 um 20:00 Uhr begann eine großangelegte Suchaktion, an der zahlreiche Polizeikräfte aus Wien und Niederösterreich, eine Polizeidrohne, Diensthunde sowie Feuerwehrkräfte beteiligt waren. Diese Suche musste aufgrund der Dunkelheit gegen 00:45 Uhr vorerst ergebnislos abgebrochen werden.
In den Morgenstunden des 25. Juni 2026 wurde die Suche dann intensiv fortgesetzt. Gegen 08:45 Uhr entdeckte die Besatzung eines Hubschraubers der Flugpolizei zwei leblose Personen im Marchfeldkanal in der Nähe der Seyringer Straße. Kurz darauf wurde im unmittelbaren Umfeld eine dritte leblose Person gesichtet. Für alle drei Männer, darunter ein 27-Jähriger, ein 28-Jähriger und ein 29-Jähriger mit Wohnsitz in Wien, kam jede Hilfe zu spät; sie konnten nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg wird eine Obduktion der drei Verstorbenen durchgeführt. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wird von einem tragischen Unfall ausgegangen.
