Am 25. Juni 2026 um 17:00 Uhr wurde bei der Polizei Niederösterreich ein Vorfall gemeldet, der sich im Rahmen eines Familienstreits zwischen Geschwistern in 1130 Wien, Hietzing, ereignet haben soll. Einsatzkräfte der Wiener Polizei führten daraufhin eine Außensicherung des betreffenden Wohnhauses durch.
Bei der Klärung des Sachverhalts stellte sich heraus, dass die vermeintliche Schusswaffe nicht echt war, sondern eine Airsoftpistole. Der 22-jährige Tatverdächtige, österreichischer Staatsbürger, soll seine Schwester mit der Waffe bedroht und den Freund der Schwester leicht verletzt haben. Vor Eintreffen der Einsatzkräfte hatte der Mann die Örtlichkeit verlassen, konnte jedoch telefonisch kontaktiert werden und stellte sich später freiwillig in einer Polizeiinspektion.
Nach den Einvernahmen wurde gegen den 22-Jährigen ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Bei einer Nachschau in seiner Wohnung wurden mehrere Waffen, Schusswaffen und Munition sichergestellt. Zudem wurden manipulierte pyrotechnische Gegenstände entdeckt und nach Rücksprache mit sprengstoffkundigen Behören ebenfalls sichergestellt. Der Tatverdächtige sieht sich nun Anzeigen wegen Nötigung, Körperverletzung sowie Verstößen gegen das Waffen- und Pyrotechnikgesetz gegenüber.
