Am 30. September kam es in einem Kellerabteil eines Wohnhauses in Straßwalchen zu einem Brand. Am folgenden Tag brach in einem weiteren Kellerabteil desselben Objektes erneut ein Feuer aus. Die Brandursachenermittlung fand am 2. Oktober in Zusammenarbeit mit einem gerichtlich beeideten Sachverständigen statt, der von der Staatsanwaltschaft Salzburg bestellt wurde. Bei dieser Untersuchung kam auch ein Brandmittelspürhund zum Einsatz. Dabei stellte sich heraus, dass beide Brände vorsätzlich gelegt wurden. Im Verlauf der Ermittlungen wurde ein 34-jähriger Mann aus dem Flachgau mit den Taten in Verbindung gebracht. Der Beschuldigte gestand, einen der beiden Brände gelegt zu haben, leugnete jedoch seine Beteiligung am zweiten. Aufgrund der gesicherten Spuren und Ermittlungsergebnisse wird auch dieser Brand dem 34-Jährigen zugeordnet.
Zusätzlich gelang es den Ermittlern, dem Verdächtigen eine weitere ähnliche Tat zuzuordnen, die Anfang Oktober im Raum Straßwalchen verübt wurde. In Bezug auf die Vorwürfe zeigte sich der Mann teilweise geständig. Am 9. Oktober erließ die Staatsanwaltschaft Salzburg einen Haftbefehl, woraufhin der 34-Jährige in die Justizanstalt Salzburg eingeliefert wurde.
