Hartberg-Fürstenfeld | Steiermark/Burgenland. – Am Abend des 18. Juli 2026 wurde ein 41-jähriger Verdächtiger im Rahmen einer umfangreichen Fahndung festgenommen. Er steht im Verdacht, bei einem Nachbarn einen Brand gelegt zu haben und flüchtete anschließend mit seinem Pkw. Der Mann befindet sich nun in Haft.
Nach aktuellen Informationen geschah der Vorfall kurz vor 15:30 Uhr. Der 41-Jährige, wohnhaft im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld, versuchte in Grafendorf bei Hartberg, das Wohnhaus eines Nachbarn mit Benzin in Brand zu setzen. Der Hausbesitzer bemerkte das Vorhaben rechtzeitig und konnte die Tat vereiteln. Daraufhin floh der Verdächtige in seinem Fahrzeug.
Bundeslandübergreifende Fahndung
Die Flucht des Tatverdächtigen führte ihn über die A2/Südautobahn und die S4/Mattersburger Schnellstraße ins Burgenland. Zahlreiche Polizeistreifen und Sondereinheiten aus der Steiermark, dem Burgenland und Niederösterreich waren an der Fahndung beteiligt. Zusätzlich wurden mehrere Polizeihubschrauber mit spezieller Technik eingesetzt. Gegen 18:45 Uhr nahm eine Polizeistreife aus Mattersburg den 41-Jährigen in der Nähe eines Feldweges in Sigleß (Bezirk Mattersburg) fest. Er war unbewaffnet und leistete keinen aktiven Widerstand.
LKA Steiermark ermittelt
Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt (LKA) Steiermark übernommen. Nach derzeitigen Informationen wurde niemand verletzt. Die Hintergründe der Tat werden untersucht, und es finden Umfelderhebungen sowie Spurensicherungen durch Tatortbeamte statt. Der 41-Jährige, der zum Zeitpunkt des Vorfalls möglicherweise beeinträchtigt war, befindet sich in Haft und konnte bisher nicht zu den Vorwürfen angehört werden. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass ein Nachbarschaftsstreit der Auslöser gewesen sein könnte. Die Ermittlungen sind weiterhin im Gange.
