Am 16. Juli 2026, von 14:00 Uhr bis 17. Juli 2026, 02:00 Uhr, führten die Landespolizeidirektion Wien im Rahmen von Schwerpunktaktionen in Wien-Ottakring sowie in der Inneren Stadt Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugend- und Suchtmittelkriminalität durch. Diese Aktionen sind Teil der seit Ende Oktober 2025 bestehenden Waffenverbotszone am Yppenplatz.
Im Rahmen der Aktion am 16. Juli 2026 waren Beamte des Stadtpolizeikommandos Ottakring, der Bereitschaftseinheit Wien sowie des Landeskriminalamts Wien beteiligt. Gegen 15:00 Uhr wurde in der Johannesgasse ein versuchter Verkauf von Cannabisharz durch zwei syrische Staatsangehörige im Alter von 22 und 26 Jahren beobachtet; beide Verdächtigen wurden vorläufig festgenommen.
Zur gleichen Zeit hielten Beamte in Ottakring einen 26-jährigen rumänischen Staatsbürger an, bei dem rund 20 Gramm Cannabiskraut sichergestellt wurden. Er erhielt eine Anzeige nach dem Suchtmittelgesetz.
Gegen 16:00 Uhr stellten die Beamten bei einem 34-jährigen serbischen Staatsbürger an der Ottakringer Straße offene Verwaltungsstrafen in Höhe von 6.112,50 Euro fest. Da er den Betrag nicht begleichen konnte, wurde er ebenfalls festgenommen.
Ein weiterer Vorfall betraf einen 33-jährigen serbischen Staatsbürger, der mit seinem Pkw angehalten wurde. Die Überprüfung ergab, dass er trotz eines bestehenden Einreiseverbots in das Bundesgebiet eingereist war. Er erhielt eine Anzeige nach dem Fremdenpolizeigesetz.
Die Bilanz der Aktion umfasst die folgenden Punkte:
– Festnahmen: 4 Personen (3 nach der Strafprozessordnung, 1 nach dem Verwaltungsstrafgesetz)
– Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz: 3
– Anzeigen nach dem Verwaltungsstrafgesetz: 4
– Anzeige nach dem Fremdenpolizeigesetz: 1
– Identitätsfeststellungen: 37
– Sicherstellungen: 40,5 Gramm Cannabisharz, 20 Gramm Cannabiskraut und 145 Euro Bargeld.
