Am 16. Juli 2026 um 15:30 Uhr wurden Polizeibeamte des Stadtpolizeikommandos Margareten zur U-Bahnstation Gumpendorfer Straße gerufen, aufgrund eines vermuteten Raufhandels. Bei ihrem Eintreffen stellten die Beamten fest, dass ein 19-jähriger Staatsangehöriger der Russischen Föderation versucht hatte, einem 43-jährigen Mann dessen Rucksack zu entreißen. In diesem befanden sich rezeptpflichtige Medikamente, die der 43-Jährige für den Eigenbedarf benötigte.
Zwei Passanten, die den Vorfall beobachtet hatten, intervenierten, um den 19-Jährigen von dem 43-Jährigen zu trennen. Dabei soll der Tatverdächtige die beiden Männer mit Schlägen angegriffen und sie im Gesichtsbereich verletzt haben. Der 19-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und gab in seiner Vernehmung an, die Tat begangen zu haben. Die weiteren Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Mitte, übernommen.
