Am 15. Juli 2026, um 04:25 Uhr, fuhr ein 17-jähriger Österreicher mit einem Pkw auf der Inntalautobahn in westliche Richtung, im Gemeindegebiet von Innsbruck. Auf dem Beifahrersitz befand sich ein 18-jähriger Russischer Staatsbürger. Als der Fahrer im Bereich der Ausfahrt Innsbruck Ost vom rechten auf den linken Fahrstreifen wechseln wollte, kam es aufgrund von starkem Regen zu Aquaplaning. Infolge dessen verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, welches gegen den Anpralldämpfer der Ausfahrt prallte und sich um die eigene Achse drehte. Nach etwa 10 Metern kam der Pkw an der Leitschiene zum Stillstand.
Beide Insassen erlitten Verletzungen unbestimmten Grades und wurden nach der Erstversorgung mit einem Rettungswagen in die Klinik Innsbruck transportiert. Das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden, und an der Leiteinrichtung entstand Sachschaden, dessen Höhe derzeit unbekannt ist. Am Einsatzort waren neben der Polizei auch drei Rettungsfahrzeuge, zwei Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie ein Fahrzeug der ASFINAG im Einsatz. Aufgrund des Vorfalls wurde die Ausfahrt Innsbruck Ost in Fahrtrichtung Westen von 04:25 Uhr bis 05:45 Uhr gesperrt.
