Waldbrand in Breitenbach am Inn: Großangelegter Löscheinsatz gestartet

Am 14. Juli 2026, um 19:42 Uhr, meldete ein 36-jähriger Österreicher einen Waldbrand im Gemeindegebiet von Breitenbach am Inn, genauer gesagt in einer schwer zugänglichen Gegend auf etwa 1300 m Höhe, oberhalb steiler Felsschrofen und unterhalb des bewaldeten Kühbergs (1677 m).

In Reaktion auf die Meldung wurde ein umfangreicher Löscheinsatz unter der Leitung des Bezirksfeuerwehrkommandanten sowie der Freiwilligen Feuerwehr Breitenbach im Ortsteil Schönau gestartet. An diesem Einsatz waren Feuerwehrkräfte aus mehreren Gemeinden beteiligt, darunter Breitenbach, Kramsach, Radfeld, Landl, Hinterthiersee, Kufstein, Bad Häring, Schwoich, Söll, Ebbs und Unterlangkampfen, sowie die Betriebsfeuerwehr von Novartis, Flughelfer und das Drohnenteam des Bezirksfeuerwehrverbands.

Um 21:00 Uhr führte der Hubschrauber des Bundesheeres insgesamt vier Löschflüge über dem Brandherd durch. Gegen 21:30 Uhr wurde der Einsatz aufgrund der einbrechenden Dunkelheit zunächst unterbrochen. Am 15. Juli 2026, um 05:00 Uhr, wurde die Löschung wieder aufgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen breitete sich der Brand bis in die Nacht auf einer Fläche von etwa 900 bis 1000 m² aus. Bislang gibt es keine Hinweise auf eine genaue Brandursache, jedoch wird angenommen, dass das Feuer durch einen Blitzschlag ausgelöst wurde.

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