Am 13. Juli 2026 um 16:30 Uhr fuhr ein 62-jähriger Tscheche mit seinem LKW, der mit Milch beladen war, an der Autobahnausfahrt „Wörgl Ost“ von der A12 ab. Das Navigationssystem leitete ihn über die alte „Grattenbrücke“ und weiter auf einen Radweg entlang der Brixentaler Ache in westlicher Richtung. Trotz mehrerer Verbotsschilder setzte er seine Fahrt auf dem Radweg fort, bis der Weg zu schmal wurde und er anhalten musste. Beim Versuch, rückwärts zu fahren, geriet der Lkw mit Anhänger in den Hang der Brixentaler Ache und rutschte ein Stück die Böschung hinunter. Das Fahrzeug kam zum Stehen, als die Achse auflag. Ein Radfahrer informierte die Polizei über den Vorfall. Um den Lkw bergen zu können, musste zunächst die Milch auf einen anderen Lkw umgeladen werden. Hilfe erhielt man durch eine Wartungslok, die das Fahrzeuggespann schließlich wieder auf den Radweg zurückzog. Da es mittlerweile dunkel war, setzte der 62-Jährige seine Fahrt erst am Morgen des 14. Juli 2026 fort. Es wurden keine Personen verletzt, und es entstand lediglich ein Flurschaden.
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