Am 12. September 2026 um 11:45 Uhr kam es auf der A2 in Fahrtrichtung Italien zu einem Unfall mit einem Sattelzugfahrzeug, das von einem 55-jährigen ukrainischen Berufskraftfahrer gesteuert wurde. Aus bislang unbekannten Gründen verließ das Fahrzeug auf Höhe von Warmbad Villach die Fahrbahn nach links, durchbrach die Mittelleitschiene und kippte auf die Gegenfahrbahn. Der Fahrer konnte das Fahrzeug eigenständig durch ein Seitenfenster verlassen und wurde nach einer medizinischen Erstversorgung mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Rettungsdienst ins LKH Villach transportiert. Es waren keine weiteren Personen an dem Unfall beteiligt.
Der Sattelkraftwagen wurde erheblich beschädigt, und es trat eine größere Menge Dieselkraftstoff ins Erdreich aus. Der alarmierte Landeschemiker veranlasste daraufhin die Aushebung des kontaminierten Erdreichs. Die Ladung, bestehend aus gekühlten Tierhäuten, wurde von Einsatzkräften der Feuerwehr auf einen Ersatz-Lkw umgeladen. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten, die bis 21:10 Uhr andauerten, führten in beiden Fahrtrichtungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Im Einsatz waren zwei Streifen der Autobahnpolizei Villach, ein Rettungswagen (RTW) und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) des Roten Kreuzes, das Hauptfeuerwehrwesen Villach mit 23 Einsatzkräften, die Freiwillige Feuerwehr Drobollach mit 10 Einsatzkräften, die Freiwillige Feuerwehr Gödersdorf mit 10 Einsatzkräften, der Landeschemiker sowie Mitarbeiter der ASFINAG.
