Am 11. September 2026, gegen 20:30 Uhr, fuhr ein 57-Jähriger mit seinem Pkw auf dem Südring in Klagenfurt in östlicher Richtung. Hinter ihm befand sich ein 44-Jähriger, der aufgrund der langsamen und auffälligen Fahrweise des 57-Jährigen im Bereich einer Ampel überholte. Der 57-Jährige reagierte auf den Überholvorgang mit dichtem Auffahren und wiederholtem Betätigen der Lichthupe, um seinen Unmut auszudrücken. In der Folge hielt der 44-Jährige sein Fahrzeug an, woraufhin beide Männer ihre Autos verließen. Hierbei kam es zu einem körperlichen Übergriff, bei dem der 57-Jährige dem 44-Jährigen mit der Faust ins Gesicht schlug und ihm einen Schneidezahn ausschlug.
Aufgrund der beiden auf dem Südring abgestellten Fahrzeuge hielt eine 45-Jährige mit ihrem Pkw hinter diesen an. Ein nachfolgender 19-Jähriger konnte sein Fahrzeug nicht rechtzeitig stoppen und kollidierte mit dem Fahrzeug der 45-Jährigen. Dieser Zusammenstoß führte zu leichten Verletzungen bei dem 19-Jährigen sowie der 45-Jährigen und ihren 46- und 10-jährigen Beifahrerinnen, die anschließend mit dem Rettungsdienst ins UKH Klagenfurt gebracht wurden.
Während der Unfallaufnahme durch das Verkehrsunfallkommando Klagenfurt kam es zwischen dem 57-Jährigen und dem 44-Jährigen zu weiteren Handgreiflichkeiten. Zudem ging der 57-Jährige während der Amtshandlung mit Tritten gegen die einschreitenden Beamten vor, wodurch zwei Beamte leichte Verletzungen erlitten. Der 57-Jährige wurde daraufhin festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum Klagenfurt gebracht. Bei der Festnahme stellte sich eine erhebliche Alkoholisierung heraus. Der 57-Jährige wird wegen des Verdachts des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt sowie wegen Körperverletzung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.
