Am Abend des [genauen Datums], im Gemeindegebiet von Frauenstein, entdeckte ein achtjähriger Junge aus dem Bezirk St. Veit/Glan während des Schwammerlsuchens eine Munitionskiste. Er grub diese aus und brachte sie zu seinem 41 Jahre alten Vater, der ihn begleitete. Der Vater nahm die Kiste mit nach Hause und informierte daraufhin die Polizei.
Ein von der Polizei verständigtes sprengstoffkundiges Organ (SKO) traf ein und stellte fest, dass sich sechs Granaten in der Kiste befanden. Der Entminungsdienst des österreichischen Bundesheeres wurde hinzugezogen und stellte fest, dass die Granaten sich in einem sehr schlechten und gefährlichen Zustand befanden. Aufgrund der hohen Gefahr evakuierte das SKO das bewohnte Gebiet, und die Munitionskiste wurde auf ein nahegelegenes Feld gebracht.
Dort wurde die Kiste um 01:45 Uhr vom Entminungsdienst gesprengt. Die benachbarte Straße war von 19:45 Uhr bis 01:50 Uhr gesperrt. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, im Falle der Auffindung von Kriegsmaterial dieses nicht anzufassen oder zu bewegen.
