Am 22. Mai 2026 um 22:45 Uhr meldete eine Bewohnerin eines Mehrparteienhauses in Hall in Tirol eine Rauchentwicklung im Stiegenhaus. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte waren bereits mehrere Personen vor dem Wohngebäude versammelt. Im Stiegenhaus wurde eine moderate Verrauchung festgestellt, weshalb die restlichen Bewohnerinnen und Bewohner aufgefordert wurden, das Gebäude zu verlassen. Um die Einsatzstelle zu sichern, war eine großflächige Absperrung notwendig, da sich zahlreiche Schaulustige versammelt hatten.
Bei den Nachforschungen stellte sich heraus, dass der Rauch offenbar aus einer Vorsatzschalung im zweiten Obergeschoss stammen sollte. Eine eingehende Überprüfung durch die Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera brachte jedoch keine weiteren Erkenntnisse. Auch ein hinzugezogener Kaminkehrer konnte keine konkrete Ursache feststellen. Nach der Belüftung des Gebäudes wurde es für die 45 betroffenen Personen auf insgesamt neun Wohnungen wieder freigegeben. An dem Einsatz waren neben der Polizei die Freiwillige Feuerwehr Hall in Tirol mit vier Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften sowie ein Rettungsfahrzeug beteiligt.
