Am 21. Mai 2026 um 19:50 Uhr lenkte ein 23-jähriger Österreicher seinen PKW auf der Inntalautobahn A12 in Fahrtrichtung Landeck, während sein 22-jähriger syrischer Arbeitskollege auf dem Beifahrersitz saß. Der Fahrer verspürte plötzlich starken Schwindel und entschloss sich, die Autobahn an der nächstmöglichen Ausfahrt im Bereich der Raststätte zu verlassen. Während dieser Aktion verlor er kurzzeitig das Bewusstsein, wodurch das Fahrzeug unkontrolliert etwa 200 Meter in Richtung eines Kreisverkehrs mit der B171 rollte.
Dort kam es zu einem Aufprall gegen ein Verkehrszeichen, das Fahrzeug schrammte entlang einer Betonleitwand und kam schließlich schwer beschädigt in einer mit Wasser gefüllten Senke am rechten Fahrbahnrand an der Autobahnauffahrt in Richtung Bregenz zum Stillstand. Diese Unkontrolliertheit führte auch zu Schäden an weiteren Leiteinrichtungen wie einem Wegweiser und einer Leitplanke.
Nach dem Aufprall wurde ein automatischer e-Call ausgelöst. Beide Insassen konnten aus dem Unfallfahrzeug geborgen und von der Rettung vor Ort erstversorgt werden. Der Fahrer wurde mit einem Notarzthubschrauber in die Klinik Zams geflogen, und ersten Erkenntnissen zufolge erlitt er lediglich leichte Verletzungen. Der Beifahrer blieb unverletzt.
Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen waren ein Rettungshubschrauber, ein Notarztfahrzeug, drei Rettungswagen der Rettung Imst sowie 25 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Imst (vier Fahrzeuge), drei Fahrzeuge des Autobahnbetreibers und vier Polizeistreifen im Einsatz.
