Am 23. Mai 2026 unternahm ein 38-jähriger deutscher Staatsbürger einen Langstreckenflug mit seinem Paragleiter. Er startete am Morgen in Garmisch, Deutschland, und flog während des Tages mit der Thermik bis zum Arlberg. Dort setzte er seinen Flug nach einem Fußaufstieg in Richtung Inntal fort. Am Nachmittag gelangte er zu Fuß zur „Aifner Spitze“ im Gemeindegebiet von Kaunerberg, wo er gegen 17:00 Uhr den 2779 Meter hohen Gipfel erreichte.
Knapp unterhalb des Gipfels startete er zu seinem letzten Flug, der ihn zurück nach Garmisch führen sollte. Unmittelbar nach dem Start, in einer Höhe von 200 Metern, wurde er von unerwartetem, starkem Wind überrascht. Dies führte dazu, dass sein Paragleiter seitlich einklappte und eine Autorotation eintrat. Der Pilot aktivierte seinen Rettungsschirm und gelangte auf der Nordwestseite der Aifner Spitze in einem Schneefeld auf 2600 Metern zur Landung. Bei dieser kam er jedoch zu Sturz, rutschte und prallte gegen einen Stein.
Daraufhin setzte er selbstständig einen Notruf ab. Ein Notarzthubschrauber holte ihn ab, und nach einer kurzen ambulanten Behandlung im Krankenhaus Zams konnte er dieses anschließend wieder verlassen.
