Neues Werkstättengebäude des Jägerbataillons 17 in Straß eröffnet
Am 5. November 2026 wurde in der Erzherzog-Johann-Kaserne in Straß das neue Werkstättengebäude des Jägerbataillons 17 eröffnet. An der Feier nahmen unter anderem Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und die stellvertretende Landeshauptfrau Manuela Khom teil, sowie weitere Vertretungen aus Politik und Militär.
Das neue Gebäude kostete rund 11,3 Millionen Euro und bietet eine moderne Infrastruktur für die Instandhaltung und Reparatur von Fahrzeugen, Waffensystemen und Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Ziel dieser Investition ist es, die bestehenden, nicht mehr zeitgemäßen Einrichtungen durch modernisierte Strukturen zu ersetzen, um den steigenden Anforderungen an das Bundesheer gerecht zu werden.
Die Werkstättenfläche umfasst etwa 2.525 Quadratmeter und bietet Platz für fünf Werkstättenplätze für Lkw und gepanzerte Fahrzeuge sowie drei Plätze für Kleinfahrzeuge. Zu den weiteren Einrichtungen zählen Werkstätten für Waffen und IKT, ein Bremsenprüfstand, eine Kfz-Waschanlage, eine Reifenmontierwerkstätte sowie ein Werkzeugdepot und ein Ersatzteillager. Mitarbeiter finden in dem Gebäude auch Aufenthalts- und Sanitärbereiche vor. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat eine Leistung von 40 kWp.
Bisher wurden am Standort jährlich etwa 400 Fahrzeuge, 800 Waffen und 500 IKT-Geräte instand gehalten. Mit der neuen Werkstatt sollen diese Kapazitäten erweitert werden, um die Anforderungen, die aus der Beschaffung neuer Fahrzeuge und Ausrüstungen resultieren, besser zu erfüllen.
Das Bauprojekt wurde innerhalb eines Jahres abgeschlossen. Derzeit erfolgt die Übersiedlung der bisherigen Fachwerkstätten in das neue Gebäude. Die finalen Baumaßnahmen, einschließlich der Errichtung eines Löschwasserteichs, sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Zudem wurde im Zuge des Neubaus auch die Heizungsversorgung in den bestehenden Gebäuden von Gas auf Nahwärme umgestellt, was ökologische Vorteile verspricht.
Die Eröffnung des Werkstättengebäudes stellt somit einen Schritt zur Verbesserung der Einsatzbereitschaft des Bundesheeres dar und soll auch positive Effekte für die regionale Wirtschaft mit sich bringen.
