Am 30. Oktober 2026 um 13:30 Uhr ereignete sich in Wien-Wieden ein Vorfall in einem Bus der Linie 13A. Laut Zeugenaussagen soll ein Mann ohne erkennbaren Grund laut umhergeschrien haben. Plötzlich riss er den im Bus befestigten Notfallhammer aus der Verankerung und bedrohte mehrere Fahrgäste mit diesem. An der Haltestelle in der Mommsengasse verließ der Mann den Bus, beschädigte mit dem Notfallhammer die Glasfront der Haltestelle und flüchtete anschließend.
Der Busfahrer und mehrere Fahrgäste konnten der alarmierten Polizei eine präzise Fluchtrichtung sowie eine Beschreibung der Person geben. Zeugenaussagen zufolge soll der Unbekannte in ein Mehrparteienhaus in einer nahegelegenen Gasse geflüchtet sein. Polizeibeamte konnten den Tatverdächtigen im obersten Stockwerk des Hauses antreffen. Der 34-jährige Mann, österreichischer Staatsbürger, wies mehrere Schnittverletzungen an den Händen auf.
In der Folge wurde der Mann vorläufig festgenommen. Er wurde durch den Rettungsdienst versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach seiner Einvernahme, gemäß der Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien, wurde er auf freiem Fuß angezeigt. Der Notfallhammer konnte im Bereich der beschädigten Bushaltestelle sichergestellt werden.
