Am 12. September 2026, um 05:30 Uhr, wurde die Streife „Rheintal 1“ der API Dornbirn über starke Rauchentwicklung bei einem Sattelkraftfahrzeug im Pfändertunnel in Fahrtrichtung Tirol informiert. Bei Eintreffen des Streckendienstes und der Feuerwehr stellte sich heraus, dass die Bremsen des Sattelanhängers während der Fahrt blockiert waren, wodurch sie sich stark erhitzten. Die Feuerwehr kühlte die Bremsanlage mit Wasser, und nachdem die Temperatur auf unter 100 °C gesenkt werden konnte, konnten sich die Bremsen wieder lösen, sodass das Fahrzeug fahrbereit war. Das Sattelkraftfahrzeug wurde bis zur nächsten Betriebsumkehr von der Feuerwehr, dem ASFINAG-Streckendienst und der Polizei begleitet. Aufgrund des Einsatzes mussten ab 05:30 Uhr beide Röhren des Pfändertunnels gesperrt werden. Die Röhre in Fahrtrichtung Deutschland wurde um 06:30 Uhr, die Röhre in Fahrtrichtung Tirol um 07:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Bei dem Vorfall gab es weder Personen- noch Sachschaden. Die Rauchentwicklung war auf den Bereich der Bremsanlage des Sattelanhängers beschränkt.
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