Am 02. Oktober 2026 um 16:15 Uhr in Wien wird berichtet, dass eine 21-jährige bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige wiederholt einem Mitarbeiter der MA 11 (Kinder- und Jugendhilfe) vor dessen Arbeitsort aufgelauert und ihn verfolgt haben soll. Über mehrere Monate hinweg soll sie auch über Textnachrichten sowohl direkte als auch indirekte Drohungen gegen ihn ausgesprochen haben.
An dem besagten Tag verfolgte die 21-Jährige den Mann erneut, nachdem dieser das Amtsgebäude verlassen hatte. Dabei sei es zu verbalen Drohungen gekommen, in denen sie ihm mit dem Umbringen gedroht hätte. Polizeibeamte der Polizeiinspektion Rötzergasse konnten die Tatverdächtige nach einem kurzen Fluchtversuch festnehmen. Während einer Durchsuchung wurde ein Küchenmesser bei ihr sichergestellt. Auch gegenüber den Beamten äußerte die 21-Jährige Morddrohungen in Bezug auf den Magistratsmitarbeiter.
In ihrer Vernehmung gestand die Tatverdächtige die Vorwürfe und äußerte, dass sie den Mitarbeiter für den Verlust der Obsorge über ihr Kind verantwortlich mache. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde die 21-Jährige in eine Justizanstalt überstellt.
