Am 06. Mai 2026 um 14:00 Uhr betrat ein 61-jähriger Mann sein neu errichtetes, leerstehendes Einfamilienhaus im 23. Bezirk von Wien. Dabei entdeckte er deutliche Einbruchsspuren und informierte umgehend die Polizei. Die Beamten des Stadtpolizeikommandos Liesing fanden bei ihrem Eintreffen in der Nähe eines eingeschlagenen Fensters ein mutmaßliches Tatwerkzeug, eine Eisenstange.
Bei der folgenden Durchsuchung des Hauses entdeckten die Polizeibeamten ein provisorisches Lager, das anscheinend von einem Einbrecher eingerichtet worden war. In diesem Lager fanden sie unter anderem einen Lichtbildausweis sowie noch warme Speisereste, die darauf hindeuten, dass der Täter hastig geflohen war.
Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten rasch zum Erfolg: Aufmerksame Passanten informierten die Beamten über einen verdächtigen Mann, der durch die angrenzenden Gärten lief. Dieser konnte nach kurzer Verfolgung angehalten und vorläufig festgenommen werden. Der Tatverdächtige wurde als 31-jähriger syrischer Staatsangehöriger identifiziert, dessen Identität mit dem aufgefundenen Ausweis übereinstimmte und der bereits polizeilich bekannt war.
Der Hauseigentümer erlitt durch den Vorfall einen Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der 31-Jährige auf freiem Fuß wegen des Verdachts des Einbruchsdiebstahls angezeigt.
