Am 5. Mai 2026, gegen 17:10 Uhr, wurde ein 30-jähriger Mann aus dem Bezirk Wr. Neustadt in Eggendorf beim Fahren eines Pkw aus Richtung Ebenfurth in Fahrtrichtung Eggendorf beobachtet. Als er die Bediensteten der Polizeiinspektion Eggendorf wahrnahm, erhöhte er die Geschwindigkeit und flüchtete über die Bahngasse. Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Der Fahrer überschritt im Ortsgebiet von Eggendorf eine Geschwindigkeit von mehr als 180 km/h und fuhr auf der B 17 in Richtung Baden. Dabei führte er mehrere riskante Überholmanöver durch, was etwa 30 Verkehrsteilnehmer – sowohl im Gegenverkehr als auch in gleicher Fahrtrichtung – veranlasste, abzubremsen oder auszuweichen. Nach einem technischen Defekt reduzierte der Fahrer seine Geschwindigkeit, was zu seiner schließlich erfolgten Anhaltung durch die Polizei führte. Es stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Das Fahrzeug wurde vorläufig beschlagnahmt, und der Beschuldigte zeigte sich teilweise geständig.
Zusätzlich wird der 30-Jährige beschuldigt, am 19. April 2026, gegen 14:15 Uhr, in Ebenfurth auf eine Polizistin zugefahren zu sein, um sich einer Verkehrsanhaltung zu entziehen. Die Beamtin musste zurückweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Bei der Kontrolle wurde ein möglicherweise gefälschtes türkisches Kfz-Kennzeichen, das er hinter der Windschutzscheibe angebracht hatte, gefunden und am 5. Mai 2026 im Kofferraum seines Fahrzeugs sichergestellt. In diesem Punkt zeigte sich der Beschuldigte nicht geständig.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt wurde der Mann in die Justizanstalt Wr. Neustadt eingeliefert. Zudem erfolgt eine Anzeige wegen der Verwaltungsübertretungen bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde.
