„Mit der heutigen Eröffnung der neuen Eishalle schaffen wir in Liebenau einen neuen Sportpark auf internationalem Top-Niveau. Wir investieren konsequent weiter in die Grazer Sportinfrastruktur. Neben der Auster, Hüttenbrennerhalle, Blue Box und ASKÖ- Halle entstehen nun die nächsten Perlen, in der immer länger werdenden Sportinfrastruktur-Perlenkette in Graz,“ freute sich Bürgermeister Siegfried Nagl heute gemeinsam mit Sportlandesrat Christopher Drexler bei der Eröffnung der Eishalle B in Liebenau.

Und Sportstadtrat Kurt Hohensinner erklärte: „Für den Eissport mit über 90 Vereinen in Graz, ist die neue Eishalle B ein wichtiger Meilenstein. Damit verfügt Graz nun endlich über zwei Eisflächen, die während der ganzen Eissaison völlig witterungsunabhängig genutzt werden können. In Liebenau ist damit nun endgültig eine Sportwelt nach modernsten Standards entstanden. Schon seit der ersten Konzeption war es mir als Sportstadtrat ein besonderes Anliegen, dass anstelle der Freieisfläche eine vollwertige Eishalle realisiert wird, in der nun unzählige Sportlerinnen und Sportler eine echte Heimat finden werden. Der Fitnessbereich, die Shootingrange und vieles mehr bieten darüber hinaus zusätzliche Möglichkeiten für die sportliche Entwicklung des Grazer Eissports: Ein wichtiges Signal kurz vor dem Sportjahr 2021. Let‘s Go Graz!“

Der Spatenstich erfolgte im Februar 2019 und seither hat sich viel getan: Die Stadion GmbH realisierte gemeinsam mit Architekt Anton Mariacher sowie unter der Projektbetreuung durch GBG in einem 9,2 Mio.-Projekt die Errichtung einer Eishalle mit einer wettkampftauglichen Eisfläche von 60x30m und einer Besuchertribüne für insgesamt 250 BesucherInnen.

  • Ausstattung: Zusätzlich wurde der Fokus auf relevante Ausstattungen und Aufrüstungen gelegt: Sowohl ein TV-Compound als auch ein neuer Buspark- und Vorplatz stehen zur Nutzung bereit. Im angrenzenden Fußballstadion runden eine neue WC-Anlage sowie eine Gastro-Box das Neuangebot ab. In der Halle A lassen sich zudem ein Fitnessraum sowie eine Shooting Range finden.
  • Nachhaltige Stromversorgung: Um den Bau im definierten Zeitraum fertigstellen zu können, waren Unternehmen in vielen Bereichen tätig. Die Firma Granit vergrößerte die Garagenkapazität um 183 Plätze, um auch der neuen Frequenz ausreichend Parkmöglichkeiten zu bieten. Auf dem Dach der neuen Eishalle brachte die Energie Graz Photovoltaikanlagen an. Ein wichtiger Aspekt, um eine effiziente und nachhaltige Stromversorgung sicher stellen zu können. Insgesamt waren im Zeitraum der Realisierung 23 Firmen am Bau beschäftigt.
  • Namensgebung: Ein essentieller Punkt liegt allerdings noch sprichwörtlich auf Eis. Barbara Muhr, neue Vorständin der Messe Congress Graz Betriebsgesellschaft m.b.H. freut sich über die Aufwertung im Sportbereich und ergänzt: „Ich bin sehr stolz, dass das Projekt Eishalle B nun fertiggestellt ist. Damit wird die Stadt Graz um eine weitere Sportstätte bereichert, die viele Möglichkeiten und Nutzungsweisen zur Verfügung stellt. Die Namensgebung der neuen Halle ist bis dato allerdings noch nicht abgeschlossen und die finale Entscheidung noch nicht gefällt – dahingehend stehen somit noch Türen für weitere Gespräche offen.“