Am 08. August 2026 um 18:45 Uhr ereignete sich in Wien-Brigittenau ein Zwischenfall, bei dem ein 16-jähriger österreichischer Staatsbürger beschuldigt wird, ein achtjähriges Mädchen mit einem E-Scooter auf einer für Fußgänger vorgesehenen Fläche am Leipziger Platz erfasst und zu Fall gebracht zu haben. Das Mädchen zog sich dabei leichte Verletzungen am Arm zu und wurde von der Berufsrettung Wien medizinisch versorgt.
Nach dem Vorfall entfernte sich der Jugendliche mit dem E-Scooter von der Unfallstelle, woraufhin Beamte der Polizeiinspektion Vorgartenstraße die Verfolgung aufnahmen. Während seiner Flucht über Gehwege gefährdete er weitere Kinder, die durch Ausweichen einen Zusammenstoß vermeiden konnten.
Der Jugendliche setzte die Flucht anschließend zu Fuß in Richtung Döblinger Steg fort. Trotz mehrfacher Aufforderung der Polizisten, stehen zu bleiben, ignorierte er dies. Angesichts der drohenden Fluchtmöglichkeiten des Verdächtigen gab ein Polizist einen Schreckschuss in das Gewässer des Donaukanals ab, wodurch der Jugendliche zum Anhalten bewegt werden konnte. Bei seiner Festnahme gab der 16-Jährige zu, das Mädchen beim Fahren übersehen und zu Boden gestoßen zu haben.
Zusätzlich befand sich ein 14-jähriger Bekannter des Jugendlichen bei der Festnahme. Bei einer Durchsuchung des 14-Jährigen wurde eine geringe Menge mutmaßliches Cannabisharz gefunden. Der Jugendliche wurde gemäß dem Suchtmittelgesetz sowie dem Wiener Jugendschutzgesetz angezeigt, während gegen ihn mehrere verwaltungsrechtliche Anzeigen erstatten wurden.
